DRK Ehrenamt

Katastrophenschutz

Der Schutz der Bevölkerung und die wirksame Hilfe im Katastrophenfall ist eine der Kernaufgaben des Deutschen Roten Kreuzes. Auch im DRK-Kreisverband sind viele Helfer/innen in den sogenannten Bereitschaften engagiert. Die Ehrenamtler sind in fünf Einheiten (Sanitäts-, Betreuungs- und Wassergefahrenzug sowie Logistikgruppe und Kreisauskunftsbüro) organisiert, die alle mit modernster Technik und Ausrüstung gestattet sind.

Neben der Vorbereitung auf einen Großeinsatz, sind die Katastrophenschützer bei verschiedenen Großveranstaltungen vertreten und übernehmen dort die Absicherung.

Die Einheiten kommen regelmäßig zusammen, um sich gemeinsam weiterzubilden und kommende Einsätze zu besprechen und vorzubereiten. Aber auch der Spaß und das gemütliche Beisammensein kommen dabei nicht zu kurz. Für die familiäre und freundschaftliche Atmosphäre bekannt, sitzen die Helfer/innen auch einfach am Grill zusammen, feiern ein Sommerfest und lassen das Jahr gemeinsam ausklingen – kurzum: haben eine tolle Zeit.

Wie groß die Vielfalt an ehrenamtlichen Aufgaben beim DRK ist, wird insbesondere beim Katastrophenschutz deutlich – für jeden ist etwas dabei. Ihr habt ein Händchen für Technik und begeistert euch für die Einsatzfahrzeuge? Ihr sorgt gerne für das leibliche Wohl anderer? Im Wasser seid ihr in eurem Element? Medizinische Sachverhalte interessieren euch – bei Wunden und Verletzungen habt ihr keine Berührungsängste? Dann seid ihr bei uns bestens aufgehoben.

Schaut euch nun die einzelnen Einheiten genauer an und findet die passende Aufgabe für euch. Gerne helfen wir euch dabei im persönlichen Gespräch.

Sylvia Nagel

Servicestelle Ehrenamt Sylvia Nagel

Ravelinstraße 17
17389 Anklam


Sanitätszug

Die Hauptaufgabe des Sanitätszuges ist es, bei großen Unglücken den Rettungsdienst zu entlasten und vor Ort den Verletzten und Betroffenen zu helfen. Sie sorgen für eine erste medizinische Versorgung, richten Behandlungsplätze an der Unglückstelle ein oder entlasten die anderen Einsatzkräfte, indem sie beispielsweise einen geordneten Halteplatz für Fahrzeuge einrichten und betreiben. Daneben betreut der Sanitätszug auch Großveranstaltungen wie das Fischerfest in Greifswald oder den Marathon auf Usedom und kümmert sich dort um jeden, der Hilfe benötigt. Vom Pflaster kleben bis hin zum Herzinfarkt kann alles dabei sein.

Unsere Treffen: Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat, um 18 Uhr in der Katastrophenschutzhalle in Greifswald
Dein Ansprechpartner vor Ort: Zugführer Christian Wudtke


Betreuungszug

Der Betreuungszug übernimmt im Katastrophenfall die soziale Betreuung von Menschen aller Altersgruppen in Notunterkünften und versorgt sie mit lebensnotwendigen Gütern. Die Helfer/innen dieser Einheit kümmern sich außerdem um die Verpflegung von Betroffenen und Einsatzkräften. Deshalb gehören der Zeltaufbau und das Zubereiten von Mahlzeiten im großen Maßstab zu den typischen Aufgaben. Auch bei Großveranstaltungen sorgt der Betreuungszug regelmäßig für eine erstklassige Versorgung.

Unsere Treffen: dienstags um 17 Uhr in der Katastrophenschutzhalle in Greifwald.
Dein Ansprechpartner vor Ort: Zugführer Detlef Wieseler


Wassergefahrenzug

Die Liebe zum Wasser eint die Helfer/innen des Wassergefahrenzuges. Die begeisterten Wassersportler retten Menschen, Tiere und auch Sachwerte aus Wassergefahren und versorgen Menschen, die vom Wasser eingeschlossen sind. Zu ihren Aufgaben gehört es auch an der Bekämpfung von Gefahrgutunglücken an und auf Gewässern sowie bei der allgemeinen Hochwasserabwehr und bei Eisgefahren auf Gewässern mitzuwirken. Auch der Wassergefahrenzug ist bei Großveranstaltungen aktiv und sichert diese vom Wasser aus ab. Ob Fischerfest, Greifswalder Drachenbootrennen oder Anklamer Sporttag - die Wasserretter sind dabei.

Unsere Treffen: unregelmäßig, ca. monatlich mittwochs in Greifswald - Wieck
Dein Ansprechpartner vor Ort: Zugführer Patrick Leithold


Logistikgruppe

Ein Händchen für Technik haben die Logistiker des Katastrophenschutzes. Sie unterstützen die anderen Einheiten technisch und verrichten dabei handwerklich-technische Tätigkeiten. Wenn der Logistiker an den Einsatzort kommt, sorgt er dafür, dass die Stromversorgung funktioniert. Er baut außerdem die Wärmeversorgung auf und löst mit Reparaturen technische Probleme vor Ort. Dabei hat er immer die gelten Vorschriften und Sicherheitsstandards beim Betrieb der technischen Anlagen im Blick und überwacht deren Betrieb.

Unsere Treffen: dienstags um 17 Uhr in der Katastrophenschutzhalle in Greifwald.
Dein Ansprechpartner vor Ort: Gruppenführer Friedhelm Nankemann


Suchdienst / Kreisauskunftsbüro

„Die Ungewissheit über den Verbleib eines lieben Menschen ist genauso schwer zu ertragen wie physisches Leid“ lautet der Leitsatz des Suchdienstes. Unsere Helfer wollen Menschen bei der Suche unterstützen, wieder zusammenbringen oder ihnen Gewissheit über deren Verbleib verschaffen. Das Kreisauskunftsbüro (KAB) übernimmt suchdienstliche Aufgaben im Katastrophenfall. Bei einem Unglück oder einer Katastrophe müssen Verletzte versorgt, wichtige Verpflegungs- und Hilfsgütern bereitgestellt sowie ein Dach über dem Kopf geschaffen werden. Aber eine ebenso drängende Frage ist es für die Betroffenen und Angehörigen, ob es dem Vater, der Mutter oder den Geschwistern gut geht. Das „Büro“ gibt dann berechtigen Personen Auskunft über den Verbleib von Betroffenen und Helfern, die zuvor mithilfe des bundesweit einheitlichen Kartensystems sowie auch digital erfasst wurden.

Unsere Treffen: einmal im Quartal, nach gemeinsamer Vereinbarung
Dein Ansprechpartner vor Ort: Hans-Joachim Stein


Neue Mitstreiter/innen gesucht - Wir brauchen Dich!

Für die Vorbereitung auf Notlagen und die verschiedenen Absicherungsveranstaltungen freut sich der Katastrophenschutz des DRK-Kreisverbandes immer über neue Helfer. „Einzige Voraussetzungen sind Spaß an der Sache, die Bereitschaft sich für andere einzusetzen und der Willen, Neues zu lernen. Alles andere kommt mit der Zeit von alleine. Das DRK bietet exzellente Ausbildungen in den verschiedenen Fachbereichen, die man auch ohne Probleme neben Arbeit, Studium und Familie machen kann“, so ein langjähriger Katastrophenschützer.